Montag, 7. Oktober 2013

Bloggeburtstagswoche: Tag 7; Interview 7: Susanne Pavlovic mit Das Spielmannslied





Hallo ihr Leseratten da Draußen!
Wie ich bereits angekündigt habe, feiert mein Blog am 08.10. seinen ersten Geburtstag! Deshalb haben mir 8 wundervolle Autoren unter die Arme gegriffen, indem sie eines ihrer Bücher zur Verlosung zur Verfügung gestellt haben und sich auch noch für ein paar löchernde Fragen geopfert haben ;)

Aber da ich euch nicht alles auf einmal vor die Füße werfen will und sich die Spannung auf die zu gewinnenden Bücher steigern soll, gibt es jeden Tag ein anderes Interview und ein neues Buch wird bekannt gegeben. Heute ist bereits der siebte Tag dieser ganz besonderen Geburtstagswoche, die schon morgen mit dem letzten Interview und der anschließenden Verlosung endet!





Und heute darf ich begrüßen ...



Susanne Pavlovic, auch bekannt als die Textehexe ;)


Dir erst einmal ein herzliches Dankeschön für die Bereitstellung Deines Buches und Deiner Zeit für ein Interview!






Susanne Pavlovic / Textehexe


www.susanne-pavlovic.de

Da bist Du nun, liebe Textehexe. Aber wer genau bist Du eigentlich? Das wollen wir hier in diesem Interview klären und anschließend stellen wir den Lesern das Buch vor, das ihr am Ende der Woche gewinnen könnt!

Was zählst Du zu Deinen Hobbies?

Die Tatsache, dass ich jetzt zweimal "Was zählst Du zu Deinen Hobbits?" gelesen habe, ist aufschlussreich genug :) Ich mag Fantasy-Rollenspiele, sowohl live als auch am Computer. Ich liebe meine Fische und meinen Hund. Mehr Zeit ist nicht.

Welche Eigenschaften an Dir schätzt Du und welche nicht?

Plus: Scharfsinn, Intelligenz, Humor, Einfühlungsvermögen.
Minus: geringe Stresstoleranz, mangelndes Durchsetzungsvermögen, einzelgängerisch, perfektionistisch.

Gibt es Dinge, Menschen oder Tiere, die Du in Deinem Leben ganz besonders liebst?

Meinen Sohn, meinen Hund, meine Pink-Floyd-CDs

Welches Motto leitet Dich durch Deinen Lebensalltag?

There's a crack in everything. That's how the light gets in. (Leonard Cohen)

Was hasst Du am meisten?

Stress, und dass sich im Info-Radio die Nachrichten alle 15 Minuten wiederholen. Und wenn handwerklich schlechte Bücher gehyped werden. Und wenn Leute nicht gut mit ihren Kindern umgehen, Und mit ihren Tieren. Mir fällt da eine Menge ein...

Was sind Deine Lieblingsbücher?

Der Herr der Ringe, die ersten 5 Harry-Potter-Bücher, die Tintenherz-Trilogie

Welchen Typ von Charakter, ob in Buch oder im realen Leben, kannst Du sofort ins Herz schließen?

Die schüchternen aus der zweiten Reihe. Remus Lupin, Staubfinger, Samwise Gamgee.

Welchen Beruf würdest Du heute ausführen, wenn Du keine Autorin geworden wärest bzw. welchen Beruf übst Du als freischaffende Autorin noch aus?

Ich schreibe nicht nur, sondern arbeite auch als Lektorin, Texterin und Schreibcoach. Früher habe ich mit "verhaltensauffälligen" Jugendlichen gearbeitet. Darin war ich ziemlich gut. Etwas im sozialen Bereich wäre sicher auch gut für mich gewesen.

Was hat Dich dazu bewegt, Autorin zu werden?

Ich würde sagen, ich bin da so reingeschlittert. Ich habe immer schon geschrieben und nebenher die verschiedensten Jobs gemacht. Irgendwann habe ich dann Konsequenzen gezogen und die Nebenher-Jobs durch Lektorat und Coaching ersetzt. Jetzt kann ich zwar nicht den ganzen Tag an meinen Büchern arbeiten, aber die von anderen Leuten sind auch sehr spannend.

Gibt es Tipps, die Du den Menschen geben kannst, die auch ein Buch veröffentlichen möchten?

Zuerst: Verwechsle nicht die fertig geschriebene Erstfassung Deines Buches mit der Druckfassung. Üblicherweise wird noch mehrmals umgearbeitet, bevor der Text wirklich schlüssig ist. Das ist ganz normal. Die erste Fassung Deines Buches ist nicht mehr als der Klumpen Ton auf der Töpferscheibe. Blumen kannst Du da noch keine reinstellen.
Zweitens: Such Dir Leute, die vom Fach sind, als Berater. Bastele kein Cover selber, wenn Du kein Grafiker bist.
Und drittens: Zahle niemals, niemals. niemals Geld an einen Verlag, um Dein Buch zu veröffentlichen.

Zu welcher Tageszeit schreibst Du am liebsten und welche Hürden musstest Du beim Schreiben schon überwinden? Wie stehst Du zu Musik bei der Arbeit an einem neuen Buch?

Früh morgens. Ich bin keine Nachteule.
Hürden: vermutlich jede, die man sich vorstellen kann. Als ich anfing zu schreiben, war das Internet noch nicht erfunden und die Möglichkeiten für Information und Austausch noch entsprechend gering. Ich habe noch die Ochsentour gemacht, Manuskripte an Verlage geschickt und dann ein halbes Jahr auf die Absagen gewartet. Ich hatte keine Ahnung vom Schreiben und habe mir alles selbst beigebracht. Das klingt jetzt ein bisschen nach "Schulweg, jeden Morgen, 20 km barfuß durch den knietiefen Schnee!", aber so war es. Ich habe fast 20 Jahre gebraucht, um vernünftige Verlage zu finden, die mit mir arbeiten wollten. Einen Teil meiner Bücher bringe auch auch heute noch ohne Verlag heraus. Ich kann mich nicht so gut an ein Verlagsprogramm anpassen...
Musik: ja, gerne. Wenn ein Stück stimmungsmäßig passt, benutze ich es gerne als Verstärker.

Wie kamst Du auf die Idee zu Deinem Buch "Das Spielmannslied"?

Der Roman ist für einen Wettbewerb des Ueberreuter Verlages entstanden. Er hat drei Hauptpersonen, unter anderem eine Kriegerin, über die ich schon andere Texte geschrieben hatte. Ich überlegte, eine Episode aus ihren jungen Jahren zu erzählen. Und eher aus einer Schnapslaune heraus dachte ich, warum nicht mal die alte Geschichte umdrehen? Retten wir doch mal nicht die arme Jungfrau vor dem bösen Drachen, sondern den armen Drachen vor der bösen Jungfrau. So zieht Krona also in ein Abenteuer, das ganz anders endet, als sie sich es vorgestellt hatte.
Den Wettbewerb haben wir übrigens beinahe gewonnen. Er wurde kurz vor Schluss ohne Erklärung eingestampft. Schade, wir waren in der Endrunde.

Die Frage nach der Inspiration ist eine oft gestellte Frage und nun habe auch ich die Ehre, sie Dir stellen zu dürfen: Wo findest Du ihre Inspiration für ein Buch? Und womit kann man Dich zum Weitermachen motivieren?

Meine Inspiration kommt aus den Figuren. Die wiederum fallen mir so ein. Ich verwende gerne das Bild der "virtuellen Couch": Die steht da bei mir irgendwo in meinem Kopf, und gelegentlich kommt jemand vorbei, setzt sich drauf und schaut mich erwartungsvoll an: "Na? Magst Du nicht eine Geschichte über mich schreiben?" Oft sind das alte Bekannte - der Spielmann ist regelmäßiger Couchgast - manchmal kommt aber auch jemand dazu. Derzeit sitzen Werwölfe auf meiner Couch, ein Liebesbriefschreiber, ein Haufen Zwerge und Jesus.
Zum Weitermachen motiviert mich ein ziemlich ausgefeilter Schreibplan, den ich Stück für Stück abarbeite. So sehe ich immer, was ich schon geschafft habe, und was noch vor mir liegt.

Welchen Charakter hast Du in Deinem Buch am liebsten gewonnen?

Kann ich schwer sagen. Wolfram, weil er mir sehr ähnelt. Krona, weil sie so ist, wie ich gerne wäre. Und Sindri, weil er einfach jemanden braucht, der ihn liebhat.

Was sollten die Leser wissen, wenn sie Dein Buch lesen wollen? Und warum sollen sie es überhaupt lesen?

Sollen tun sie nicht, freuen würden wir uns halt. Das Spielmannslied ist klassische Fantasy ohne Romance, ohne Superhelden und ohne Special Effects. Dafür mit drei ganz sympathischen jungen Helden/innen, die viel Raum zur Identifikation bieten. Junge Menschen lesen das Buch gerne, weil viele Themen des Erwachsenwerdens berührt werden. Es gibt aber auch Schwertkampf, Monster und Zauberei. Und große Gefühle. Und ein Huhn.




Und was gibt es nun zu gewinnen? Ein Exemplar von "Das Spielmannslied"? FALSCH!
Aber hey, nicht enttäuscht sein, immerhin gibt es gleich zwei Printexemplare und ein Ebook in mobi oder epub Format zu gewinnen ;)


Der junge Spielmann Wolfram von Kürenberg hat ein Problem: Er leidet unter chronischem Lampenfieber und vermasselt jeden Auftritt. Von seinem Lehrmeister entlassen, findet er sich im Fahrwassser der ehemaligen Küchenmagd Krona, die den Kochlöffel gegen das Schwert getauscht hat und von großen Taten träumt. Als schließlich noch der liebreizende, aber anstrengende junge Adelige Sindri aus einem Sauerkrautfass steigt, ist Wolfram schnell klar: Er ist der einzige bei dieser Truppe, der Verstand hat – und Lampenfieber ist sein geringstes Problem.

In weiteren Rollen: Ein Zwerg, der den Lebensmittelhandel neu erfindet, ein Drache mit einem Jungfrauenproblem und ein außergewöhnliches Huhn.




Ihr wollt dieses Buch gewinnen? Dann füllt am Ende der Bloggeburtstagswoche das Formular mit dem richtigen Lösungssatz aus! Die Lösungsbuchstaben findet ihr markiert in den einzelnen Interviews, sodass es jeden Tag ein neues Wort zu finden gilt.


Viel Glück :-)


Über eure Meinung zum Gewinnspiel oder den Interviews würde ich mich natürlich auch freuen!

Kommentare:

  1. Hi Daisy,

    wieder mal ein sehr sympathisches Interview. Das ist sehr gefährlich für meinen SUB =).
    Die Schüchternen aus der zweiten Reihe sind die wahren Helden ^^. Mich würde natürlich jetzt noch brennend interessieren, wieso es die letzten beiden Potter-Bände nicht auf die Lieblingsliste geschafft haben! =)

    LG
    Anja

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  2. Ganz einfach - da sterben zu viele Lieblingswölfe, Tränkemeister und missratene Söhne großer Pureblood-Familien - bzw. die, die man hinter einem magischen Vorhang endgelagert hat, tauchen nicht mehr auf. Und die "Harry ist der neue Jesus"-Kiste war mir auch zu viel. Aber sonst - alles schick :)

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    1. Mit der Erklärung kann ich leben ^^. Danke!

      LG
      Anja

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